Innecs Power Systems sichert sich Investitionen von über 4 Mio. € für die Einführung von Energieumwandlungssystemen

v.l.n.r. Gijs Schimmel (Innecs), Hans Maenhout (Finindus), Robert Bavelaar, Reidar Koolen (beiden Innecs), Bart Mul (BOM), Nienke Vledder, Rinke Zonneveld, Jasper Geselschap (allen Innovation Quarter) en Kristoff Praet (Innecs)

 

11-04-2018

Innecs Power Systems, der Entwickler von hochwertigen industriellen Energieumwandlungssystemen, hat sich Investition von 4 Mio. Euro von Finindus, ENERGIIQ und BOM gesichert.
Rinke Zonneveld, Direktor von InnovationQuarter, kündigte am Mittwoch, den 11. April, die Investition beim „Energy in Transition Summit“ auf der Unterseeboot-Werft in Rotterdam an. Zonneveld denkt, dass Innecs einen spürbaren Beitrag zur Energiewende im industriellen Sektor leisten wird. Diese Investition bei Innecs ist die erste Investition des Energie-Innovationsfonds ENERGIIQ.

Energieeinsparungen, CO2-Reduktion und attraktive Amortisationszeiten

Innecs begann im Jahr 2004 als Ingenieurbüro mit dem Ziel, seine eigenen Lösungen zu entwickeln. Seitdem hat das Unternehmen drei äußerst effiziente und robuste Lösungen entwickelt: einen Brenner mit geringem NOx-Ausstoß (BoilerBurner), eine kleine Dampfturbine (SteamExpander) und eine kleine Gasturbine (PowerBurner). Durch die Kombination von umfangreichen Kenntnissen der Turbinentechnologie mit intelligenten Steuerungssystemen hat Innecs Spitzenprodukte entwickelt, die von einer breiten Zielgruppe aus der Industrie angewendet werden können. Das ausgeklügelte Design und der modulare Produktionsprozess halten den Kaufpreis gering, ohne dass die Qualität darunter leidet. Zusammen mit den Energieeinsparungen ergeben sich attraktive Amortisationszeiten.

Made in Holland

Lösungen von Innecs Power Systems sind ein ansprechendes Beispiel für moderne Industrieprodukte, die in Holland entwickelt und gefertigt werden. Der zusätzliche Bonus besteht darin, dass diese Innecs-Produkte Energie lokal erzeugen, sodass die Industrie einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Da 68 % der CO2-Emissionen in den Niederlanden aus dem Industriesektor stammen*, ist wichtig, industrielle Anwendungen zur Energieeinsparung zu entwickeln: hier können wirkliche Fortschritte in der Energiewende erreicht werden.

Reidar Koolen, CEO von Innecs Power Systems: „Die Industrie trägt eine große Verantwortung für das Erreichen der Klimaziele, dabei ist Energieeffizienz die naheliegende Möglichkeit, um die Energiewende in den kommenden Jahren zu gestalten. Für unsere Kunden ist und bleibt der Return on Investment der wichtigste Aspekt bei einer Investition. Innecs sieht es daher als seine Aufgabe an, bezahlbare Energieeffizienz bereitzustellen, damit die Energiewende finanziell attraktiv und damit umsetzbar ist.“

Hans Maenhout, Investment Director bei Finindus: „Dem Innecs-Team ist es gelungen, mit relativ bescheidenen Mitteln nicht weniger als drei Hightech-Produkte zu entwickeln. Das pragmatische Design bedeutet, dass ihre Lösungen oft Amortisationszeiten von weniger als drei Jahren aufweisen, in einigen Fällen sogar von weniger als zwei Jahren. Dadurch wird diese Technologie auch für größere Industriekunden sehr attraktiv. Daher ist nicht verwunderlich, dass auch internationale Kunden ihren Weg zu Innecs gefunden haben.“

Nienke Vledder, Fund Manager bei ENERGIIQ: „Innecs Power Systems ist ein innovatives Unternehmen mit Fertigungs- und Entwicklungsstandorten in den Niederlanden. Ziel ist, bezahlbare Technologien bereitzustellen, die Industriekunden unterstützen, ihre Energieeffizienz zu steigern und Umweltziele zu erreichen. Ich bin zuversichtlich, dass es seine Ziele erreichen wird, und wir freuen uns, das Unternehmen mit dieser Investition von ENERGIIQ in seinem weiteren Wachstum zu unterstützen.“

Miriam Dragstra, Director von BOM Brabant Ventures: „Innecs Power Systems beschleunigt heute nicht nur die Energiewende, sondern erlebt auch eine wunderbare Entwicklung als zukunftsorientiertes Unternehmen. BOM freut sich auf das internationale Wachstum dieses fantastischen Technologiesektors.“

*Quelle: http://staatvan.zuid-holland.nl/Paginas/Factsheets/CO2-emissies.aspx